Fachbegriffe

Lichttransmissionsgrad (LT)

Die Lichtdurchlässigkeit wird in Fachkreisen Lichttransmissionsgrad genannt, bezeichnet die Durchlässigkeit eines Mediums für den sichtbaren Wellenbereich der Sonnenstrahlen und wird in Prozent angegeben. Hitzeschutzfolien von EEG lassen 20 - 70% sichtbares Licht durch, eine Einfachverglasung 85 %, eine Doppelverglasung um 82-79 %, eine Dreifachverglasung 71%. Zum Vergleich: Die in unseren Breitengraden üblichen Sonnenbrillen weisen eine Lichtdurchlässigkeit von 18 – 43 % auf, eine dunkle Sonnenbrille für südliche Breitengrade von 8 - 18%, sehr dunkle Sonnenbrillen für das Hochgebirge lassen sogar nur 3% Licht durch (Quelle: Empfehlung der Europäischen Kommission vom 22.September 2006 über die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln und diesbezügliche Herstellerangaben (2006/647/EG).


Wärmedurchgangskoeffizient (U)

In der Bauphysik beschreibt der U-Wert (früher K-Wert) den Wärmestromdurchgang in Watt pro m2 in Kelvin, wenn auf beiden Seiten einer Fensterscheibe unterschiedliche Temperaturen anliegen. Der Wärmestromdurchgang des gesamten Fensters wird unter Einbeziehung des Fensterrahmens durch den G-Wert beschrieben. Je niedriger der Wärmedurchgangskoeffizient, umso besser sind die Wärmedämmeigenschaften eines Fensters. Die Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten im Bauwesen erfolgt gemäß ISO 6946. Die erforderlichen Bemessungswerte sind in EN 12524 und DIN 4108-4 festgelegt.